Zur Ideengeschichte der Aufklärung

Im Rahmen der Ringvorlesung Emanzipation und Identität
Veranstaltungsart: 
Vortrag und Diskussion

Eine Ideengeschichte der Aufklärung - Referent: Samuel Salzborn Die Aufklärung hat die Menschen von den absolutistischen Zwängen des Mittelalters gelöst. Dies machte es überhaupt erst möglich, die Befreiung der Menschheit aus ihren gesellschaftlichen Zwängen zu denken. Die aufklärerische Philosophie brachte universelle Vernunftkategorien mit sich, die eine Kritik an den herrschenden Verhältnissen erlaubte. Im Mittelpunkt steht nun die Autonomie des Menschen als erkenntnisfähiges Subjekt. Dass diese neue Form des Denkens widerspruchsfrei in den Grenzen des preußischen Staates existierte, kann die Bedeutung der Weiterentwicklung potentieller menschlicher Freiheit nicht schmälern. Die ideengeschichtlichen Ursprünge der Aufklärung sind historisch aber schon vor der bürgerlichen Revolution zu finden. Dies wären der Humanismus, die Reformation und die rationalen philosophischen Systeme des 16. und 17. Jahrhunderts bei Spinoza oder Descartes. Eine historische Herleitung dieser Ideen sowie das Herausstellen ihrer Neuartigkeit zu diesem Zeitpunkt der Geschichte soll dieser Vortrag leisten.

Veranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung "Emanzipation und Identität - Über das Verhältnis von Universalismus und Partikularismus in der spätbürgerlichen Gesellschaft"

Beginn: 
Mi, 20.04.2016 18:30
Ende: 
Mi, 20.04.2016 20:30
Veranstalter: 
Asta TU-Darmstadt
Ort: 
Schlosskeller
Kontakt: 
AStA TU Darmstadt