Wanderausstellung "Letzte Zuflucht Mexico"

Gilberto Bosques und das deutschsprachige Exil nach 1939
Ausstellung

Der Ökumenische Arbeitskreis Eppertshausen hat sich in diesem Jahr dazu entschieden, anlässlich des Shoa-Gedenktages 27. Januar die Ausstellung "Letzte Zuflucht Mexico. Gilberto Bosques und das deutschsprachige Exil nach 1939" des Aktiven Museums Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. in Eppertshausen zu präsentieren.

Gilberto Bosques stellte zwischen 1940 und 1942 für 40.000 Flüchtlinge Visa zur Einreise nach Mexico aus und ermöglichte so Juden, Antifaschisten, Anhängern der Spanischen Republik und Interbrigadisten die Flucht nach Mexico. 1942 wurden Bosques, seine Familie und sämtliche Konsulatsangestellte von der Gestapo verhaftet und in Bad Godesberg interniert. Sie kamen nach mehr als einem Jahr Hausarrest frei und wurden bei der Rückkehr nach Mexico-Stadt triumphal empfangen.

Die Ausstellung wird vom 27.01.2015 bis 13.02.2015 im Rathaus in Eppertshausen zu sehen sein.

Zur Eröffnung der Ausstellung am 27.01.2014, 19:30 Uhr wird Frau Christine Fischer-Defoy vom Aktiven Museum Faschismus und Widerstand in Berlin e.V. anwesend sein und eine Einführung geben. An den weiteren Tagen ist die Ausstellung während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen: Mo – Fr von 8:00 – 12:00 Uhr und Mo von 14:00 – 16:00 Uhr. Für Gruppen können gesonderte Termine verabredet werden.

Beginn
Ende
Veranstalter
Kommunaler und ökumenischer Arbeitskreis 27. Januar & ev. Dekanat Vorderer Odenwald
Ort
Rathaus, Eppertshausen
Adresse
Franz-Gruber-Platz 14
Kontakt
Uwe Müller, umuell@gmx.net