Vom Recht auf Achtung und Respekt – eine Erinnerung an Janusz Korczak, ein Vorbild für Kinder und Erwachsene

Mit Texten, Informationen, Geschichten und Musik
Gedenkveranstaltung

Janusz Korczak, 1878 in Warschau als Henryk Gold-szmit geboren, wohl nach dem 5.8.1942 in Treblinka ermordet, war kein Professor und hatte niemals einen Lehrstuhl für Erziehungswissenschaft inne, war als polnischer Erzieher jüdischer Herkunft für zerschlage Scheiben, zerrissene Handtücher, schmerzende Zähne ... für Tränen, für Lachen, für Schlaf zuständig. Es gibt Gründe genug, 75 Jahre nach seinem Tod an der Seite seiner ihm anvertrauten Kinder, sich seiner Person, seiner fröhlichen Pädagogik der Achtung und des Respekts gegenüber Kindern und Erwachsenen zu erinnern.

„Ich fordere die Magna Charta Libertatis als ein Grundgesetz für das Kind. Vielleicht gibt es noch weitere, aber diese drei Grundrechte habe ich herausgefunden: 1. Das Recht des Kindes auf seinen Tod. 2. Das Recht des Kindes auf den heutigen Tag. 3. Das Recht des Kindes zu sein, was es ist.“ (J. Korczak, 1918)
Janusz Korczak, gehört zu den wenigen Lehrern der Menschheit, die ihre humanistisch-pädagogische Botschaft nicht nur verkündeten, sondern auch mit ihrem gelebten Leben bestätigten.
J. Dietermann hat sich über Jahre mit Janusz Korczak und seiner Pädagogik vertraut gemacht. Mit einer kurzen Information, aber vor allem mit Texten und Geschichten von J. Korczak selbst vermittelt er ein anschauliches und anrührendes Bild dieses besonderen Lehrers der Menschheit. Die Texte, Informationen und Geschichten werden musikalisch mit Klezmer-Musik umrahmt.

Eine Veranstaltung von Evangelische Erwachsenenbildung, Deutsche Korczak-Gesellschaft e.V., Deutsches Polen-Institut, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Beginn: 
Mi, 27.09.2017 19:00
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Eintritt: 
Spende
Veranstalter: 
Bündnis
Ort: 
Das Offene Haus. Ev. Forum Darmstadt
Adresse: 
Rheinstr. 31, 64283 Darmstadt
Kontakt: 
Winfried Kändler, winfried.kaendler@ekhn-kv.de