"Fegt alle hinweg ..." Der Approbationsentzug jüdischer Ärzt*innen 1938

Eine Ausstellung im Offenen Haus
Ausstellung

Am 30. September 1938 verloren jüdische Ärzt*innen in Deutschland per Gesetz ihre Approbation und erhielten Berufsverbot. Ab dem 31. Januar 1939 betraf dies auch die jüdischen Zahnärzte, Tierärzte und Apotheker. 1933 gab es in Deutschland etwa 8000 jüdische Ärzt*innen, in Darmstadt waren es Anfang der 30er Jahre etwa 5% aller Ärzt*innen. Bis 1938 waren viele geflohen oder haben sich das Leben genommen. Für die verbliebenen 3152 bedeutete der Entzug der Approbation die endgültige Zerstörung ihrer Existenz.

Die Ausstellung greift Schicksale jüdischer Ärzt*innen auf, die beispielhaft für die Unmenschlichkeit und Grausamkeit der nationalsozialistischen Terrorherrschaft stehen. Auch Schicksale von Ärzten aus Darmstadt und Umgebung werden gezeigt.

Impressum der Wanderausstellung: Idee, Recherche, Konzept: Hansjörg und Ursula Ebell; Gestaltung: Tobias Wittenborn; Kuratorin: Ursula Ebell; Schirmherrschaft: Charlotte Knobloch, Präsidentin der IKG München und Oberbayern

Beginn: 
Fr, 26.10.2018 10:00
Ende: 
Fr, 30.11.2018 16:00
Veranstalter: 
Ev. Dek. Darmstadt-Stadt, Gesellschaft für Christl.-Jüd. Zusammenarbeit
Ort: 
Das Offene Haus. Evang. Forum Darmstadt
Adresse: 
Rheinstr. 31, 64283 Darmstadt
Kontakt: 
Winfried Kändler, winfried.kaendler@ekhn-kv.de