Vom Anfang und Ende des Kapitalismus. Warum die Klimakrise bedeutet, dass wir uns vom Wachstum verabschieden müssen

Vortrag und Diskussion mit Ulrike Herrmann, Wirtschaftsredakteurin der tageszeitung, Berlin
Vortrag und Diskussion

Alle reden von der Klimakrise, aber konkret ändert sich fast nichts. Die Treibhausgase nehmen ungebremst und dramatisch zu. Dieses Scheitern ist kein Zufall, denn die Klimakrise zielt ins Herz des Kapitalismus. Wachstum ist nur möglich, wenn man Technik einsetzt und Energie verbrennt. Die Industrieländer müssen sich also vom Kapitalismus verabschieden, obwohl er segensreich war und massenhaften Wohlstand ermöglicht hat. Doch jetzt ist grünes Schrumpfen angesagt, weil sonst eine Heißzeit droht, die ganz von selbst dafür sorgt, dass die Wirtschaft zusammenbricht. Aber wie soll man sich dieses grüne Schrumpfen vorstellen? Das beste Modell ist ausgerechnet die britische Kriegswirtschaft von 1940 an, in der Ära Winston Churchills.

Der Vortrag findet als Zoomkonferenz statt, Anmeldung bitte an: winfried.kaendler@ekhn.de

Der Link wird kurz vor der Veranstaltung zugeschickt.

Der Vortrag ist Teil der Reihe Anders wirtschaften – anders leben. Wie ökosoziale Transformation gelingt von September bis November 2021 des Darmstädter Netzwerks für politische Bildung (Evangelisches Dekanat Darmstadt-Stadt, Volkshochschule Darmstadt, Kath. Bildungszentrum nr30, AStA der Hochschule Darmstadt).

Beginn: 
Wed, 29.09.2021 19:00
Eintritt: 
frei, um Spenden wird gebeten
Veranstalter: 
DA Netzwerk für politische Bildung
Ort: 
Zoomkonferenz
Kontakt: 
Winfried Kändler, winfried.kaendler@ekhn.de, 06151-1362430