Krieg und Frieden in der Ukraine

Vortrag und Diskussion mit Dr. Martin-Paul Buchholz
Vortrag und Diskussion

Der Referent ist Osteuropa-Kulturhistoriker, Soziologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte der Universität Mainz

Mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine, der seit 2014 beständig geführt und sich seit dem 24. Februar 2022 zum großangelegten Angriffskrieg entwickelt hat, haben sich Veränderungen innerhalb der Ukraine vollzogen, die in einem solchen Tempo vorher nicht zu erwarten gewesen waren. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der aktuelle Krieg auch medial auf allen Ebenen geführt wird. Immer wieder lässt sich in diesem Krieg beobachten, wie man Geschichte als Argument missbraucht.
Das hat zu elementaren Änderungen in der Geschichtspolitik geführt, aber auch das Nationalbewusstsein beeinflusst. Dem Land stehen auch weitere Veränderungen und Herausforderungen bevor, die ebenfalls im Blickpunkt des Abends stehen. Nicht zuletzt widmet sich Vortrag möglichen Zukunftsszenarien und der Wechselwirkung zwischen deutscher und ukrainischer Geschichte. Denn vielen Deutschen ist gar nicht bewusst, dass die Ukraine ein Hauptschauplatz des deutschen Vernichtungskriegs und Holocausts war.

Der Vortrag wird online als Zoomkonferenz stattfinden. Anmeldung: www.darmstadt-vhs.de oder winfried.kaendler@ekhn.de

Der Link wird kurz vor der Veranstaltung verschickt.

Eine Veranstaltung des Darmstädter Netzwerks für politische Bildung (Volkshochschule Darmstadt, Evang. Dekanat Darmstadt, Kath. Bildungszentrum nr30, AStA der Hochschule Darmstadt)

Beginn
Eintritt
freiwilliger Beitrag
Veranstalter
Darmstädter Netzwerk für politische Bildung
Ort
Online, Zoomkonferenz
Kontakt
Winfried Kändler, winfried.kaendler@ekhn.de