Shimu, 23, arbeitet unter ausbeuterischen Bedingungen in einer Textilfabrik in Dhaka. Doch statt sich zu fügen, organisiert sie sich mit anderen – gegen Widerstände, Drohungen und den Druck ihrer eigenen Familie. Gemeinsam mit ihren Kolleg:innen gründet sie eine Gewerkschaft und kämpft für Würde, faire Löhne und sichere Arbeitsbedingungen.
MADE IN BANGLADESH ist ein berührender, wütender und hoffnungsvoller Film über den Preis unserer Kleidung – und darüber, was passiert, wenn Menschen sich gegen Ausbeutung erheben.
Im Anschluss:
Expertengespräch mit Andreas Wulf (medico international)
Wie sieht der Alltag in Bangladeschs Textilfabriken wirklich aus? Andreas Wulf berichtet frisch aus Bangladesch zurückgekehrt von der Gesundheitsarbeit des medico-Partners Gonoshasthaya Kendra, die Arbeiter:innen medizinisch versorgen, beraten und in ihrem Kampf für ihre Rechte unterstützen. Im Gespräch mit Annika Waymann, Fachpromotorin für Fairen Handel und nachhaltige Beschaffung in Hessen über die Realität hinter MADE IN BANGLADESH wird auch die Rolle internationaler Modekonzerne thematisiert – und was wir hier tun können, um Veränderung zu bewirken.
Dies ist nur eine von vielen Veranstaltungen in der Fashion Revolution Week, mit der verschiedene Organisationen und Einzelpersonen in Darmstadt (und weltweit) für eine nachhaltigere Modeindustrie kämpfen.