Islamischer Staat – vernichten oder diplomatisch anerkennen?

Mit Loretta Napoleoni und Andreas Zumach
Podiumsdiskussion

Fast anderthalb Jahre nach seiner Gründung herrscht der Islamische Staat über ein Gebiet, das größer ist als Großbritannien. Der militärische Kampf der internationalen Allianz gegen den IS war bisher nicht
erfolgreich. Entsprechend schrieb die FAZ: "Die Welt sollte sich darauf einrichten, dass sein Ende nicht naht."

Was folgt daraus? Die bekannte italienische Terrorexpertin Loretta Napoleoni schlägt vor mit dem Islamischen Staat zu verhandeln, statt ihn zu bombardieren. Sie hält die Bekämpfungsstrategie des Westens und vieler arabischen Länder für fatal. In Ihrem neuen Buch "Die Rückkehr des Kalifats: Der Islamische Staat und die Neuordnung des Nahen Ostens" entfaltet sie diese These.

Der TAZ-Journalist und Friedensexperte Andreas Zumach problematisiert die Annahmen von Frau Napoleoni und entwickelt andere nicht-militärische Strategien zur Deeskalation der Konfliktherde im Nahen Osten. Doch welche Position nährt am nachhaltigsten die Befriedungsmöglichkeiten im Nahen Osten?

Referentin und Referent:

  • Loretta Napoleoni, Autorin und Terrorexpertin, Rom
  • Andreas Zumach, Journalist, UN- und Nahost-Experte, Genf

Moderation:

  • Thomas Carl Schwoerer, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
  • Dr. Thomas Wagner, Studienleiter, Haus am Dom, Frankfurt
Beginn: 
Wed, 18.11.2015 19:00
Veranstalter: 
DFG/VK Frankfurt, Haus am Dom, Pax Christi Limburg
Ort: 
Haus am Dom
Adresse: 
Domplatz 3 (U Dom/Römer)
Stadt: 
Frankfurt