Betrieb & Gewerkschaft

Solidarisch mit attac

Mit klaren und deutlichen Worten kritisiert der Deutsche Gewerkschaftsbund - DGB Stadtverband Darmstadt das Urteil des Bundesfinanzhofes, dem globalisierungskritischen Netzwerk Attac die Gemeinnützigkeit zu entziehen: „Das Urteil ist eine Entscheidung gegen die bunte, vielfältige Demokratie und ein Maulkorb für alle, die sich engagieren, für die ganze kritische Zivilgesellschaft“, betont DGB-Stadtverbandsvorsitzende Martina Hübscher-Paul.

Plexiglasproduktion von Evonik-Röhm wird verkauft

Das Werk von Evonik-Röhm in Weiterstadt und Darmstadt wird für 3 Milliarden Euro an den Finanzinvestor Advent verkauft. Der Industriebereich wird heute nicht mehr von den traditionellen „Kapitalisten“ sondern von weltweit agierenden Finanzakteuren beherrscht Der Käufer, die Advent International Corporation (Advent), verwaltet ein Vermögen von 18 Milliarden Euro und hat bisher in 500 Unternehmen in 35 Ländern investiert, 130 Unternehmen hat sie an die Börse gebracht.

Kahlschlag bei Opel

Opel wurde im  Sommer 2017 vom französischen PSA-Konzern (Peugeot, Citroen) für 1,3 Mrd. Euro übernommen. Bei PSA in Frankreich wurde zuvor unter dem neuen Chef Tavares ein radikales „Sanierungsprogramm“ umgesetzt. Die Fertigungslinien und die Lagerbestände wurden reduziert und 20.000 Stellen abgebaut. Die Rendite konnte so auf 7,3 Prozent erhöht werden und lag damit höher als bei VW. Die Arbeitskosten bei PSA betrugen 10 Prozent gegenüber 15 Prozent bei Opel.

Wie sollen Gewerkschaften dem Rechtspopulismus entgegentreten?

Die IG Metall führte am 23.1.2019 zusammen mit Wissenschaftlern aus der  TU Darmstadt eine Veranstaltung zum Rechtspopulismus durch. Nicht nur bemerkenswert ist die Zusammenarbeit zwischen TU und IG Metall, sondern dass der Hörsaal mit über 400 ZuhörerInnen voll besetzt war. Für die anwesenden Gewerkschaftsmitglieder waren insbesondere die Beiträge von Professor Brinkmann und von Hans-Jürgen Urban von der IGM interessant, die speziell auf das Problem mit den neuen Rechten auch in der Gewerkschaft eingingen.

Letzte Druckerei in Darmstadt schließt

In den siebziger und achtziger Jahren war Darmstadt ein bedeutender Standort für die Druckindustrie. Viele hundert ArbeiterInnen waren im Springer-Verlag, Darmstädter Echo, Habra und vielen anderen Druckereien beschäftigt. In den Betrieben wurden harte Streiks ausgetragen - auch unter Einsatz von Polizeigewalt. Sie endeten mit Erfolgen und Teilerfolgen. Die Druckereien sind nun in Darmstadt Industriegeschichte. In der Zeitung "junge welt" erschien zur Schließung der Druckerei APM ein Artikel:

November 1918 – Die unvollendete Revolution

Der DGB in Darmstadt hat gemeinsam mit der französischen Gewerkschaft cgt im Elsass eine Ausstellung zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution erstellt. Mit der französischen Gewerkschaft pflegt der Darmstädter DGB schon seit mehreren Jahren eine enge Partnerschaft. Doch gab es auch inhaltliche Gründe für eine Zusammenarbeit. Straßburg gehörte bis zum Friedensabkommen noch zu Deutschland und wurde wie andere Städte auch von der revolutionären Bewegung erfasst, die von den aufständischen Kieler Matrosen in das ganze Land getragen wurde.

Teilverkauf des Opel-Entwicklungszentrums

Als im Sommer letzten Jahres der französische Automobilkonzern PSA von General Motors das Unternehmen Opel übernahm, versprach PSA-Chef Carlos Tavares den Beschäftigten, dass alles beim Alten bleiben könne. Voraussetzung sei allerdings, dass die Effizienz der Opel-Betriebe gesteigert werde. Dazu wurde ein umfassendes Sanierungsprogramm beschlossen mit dem Abbau von 3700 Arbeitsplätzen und der Aussetzung von tariflichen Lohnerhöhungen. Im Gegenzug soll es bis zum 31.7.2023 keine betriebsbedingten Kündigungen geben.

Rote Fahnen auf dem Langen Ludwig

„50 Jahre 68er-Bewegung“ ist zurzeit großes Thema in allen Zeitungen und auch in gewissen Programmen des Öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Darmstadt mit seiner Technischen Hochschule und dem Übergewicht an Ingenieursstudenten stand diesbezüglich im Schatten der Frankfurter Ereignisse. Dennoch war es auch in Darmstadt nicht völlig ruhig und es gab Demonstrationen mit Teilnehmerzahlen, die heute bei Weitem nicht erreicht werden.

Rote Fahnen auf dem Langen Ludwig

„50 Jahre 68er-Bewegung“ ist zurzeit großes Thema in allen Zeitungen und auch in gewissen Programmen des Öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Darmstadt mit seiner Technischen Hochschule und dem Übergewicht an Ingenieursstudenten stand diesbezüglich im Schatten der Frankfurter Ereignisse. Dennoch war es auch in Darmstadt nicht völlig ruhig und es gab Demonstrationen mit Teilnehmerzahlen, die heute bei Weitem nicht erreicht werden.

DGB Darmstadt unterstützt Streiks in Frankreich

Die CGT Elsass, der DGB Darmstadt und der DGB Südhessen befassen sich in einer gemeinsamen Erklärung mit dem Streik der französischen Eisenbahnerinnen und Eisenbahner gegen die Pläne der Regierung Macron. Die Regierung Macron will den Ausstieg aus dem Lohn- und Gehaltssystem, dem Renten- und Pensionssystem und den unbefristeten Arbeitsverhältnissen durchsetzen. Die Beschäftigten protestieren seit März mit immer wieder kehrenden Streiks gegen diese Politik.

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