Gute Wissenschaft braucht gute Arbeitsbedingungen – ein Problem, das sich zuspitzt
Promovierende, sog. Wissenschaftler*innen in der Qualifikationsphase – auch Doktorand*innen genannt – forschen, lehren und betreuen Studierende. Sie nehmen im Hochschulsystem eine besondere Stellung ein: Viele von ihnen forschen und lehren als Beschäftigte während sie zugleich an ihrer eigenen wissenschaftlichen Qualifikation arbeiten. Als wissenschaftliches Personal unterhalb der Professuren sind sie ein integraler Bestandteil des Hochschulbetriebs. Doch ihre Arbeitsbedingungen sind dagegen von Kettenbefristungen, unsicheren Perspektiven und finanzieller Abhängigkeit geprägt.