Betrieb & Gewerkschaft

Streiktag im öffentlichen Dienst am internationalen Frauentag 2023

Bereits letztes Jahr habe ich an unserem Streiktag hier oben gestanden und zu Euch gesprochen. Auch dieses Jahr sind wir wieder in einer Tarifauseinandersetzung; diesmal nicht nur aber auch für unseren Bereich, der immer noch hauptsächlich weiblich ist. Der gesamte Öffentliche Dienst fordert 10,5% mehr Lohn und mindestens 500.- €. Was doch eigentlich für die Aufrechterhaltung der Daseinsfürsorge nicht zu viel sein sollte, denn alles was ich vor einem Jahr gesagt habe, bleibt aktuell.

Zeitenwende?

Warnstreik im öffentlichen Dienst in Darmstadt am 23.2.2023

Lautstark zogen am Donnerstag (23. Februar 2023) gut 1.000 streikende Beschäftigte des öffentlichen Dienstes durch Darmstadt. Sie machten deutlich, dass sie vom Bund und von der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) in der nächsten Verhandlungsrunde endlich ein substanzielles Angebot erwarten. In Sprechchören bekräftigten sie die ver.di-Forderung nach 10,5 Prozent, mindestens 500 Euro monatlich mehr. Zugleich zeigten sie Solidarität: Der Demonstrationszug endete am Darmstädter Elisabethenstift.

DGB Südhessen: Solidarität mit der französischen Partnergewerkschaft CGT

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Südhessen solidarisiert sich mit Nachdruck mit der französischen Partnergewerkschaft CGT Grand Est (Elsass, Lothringen, Champagne und Ardennen) und mit den französischen Gewerkschaftskolleginnen und -kollegen, die mit Massenstreiks und Großdemonstrationen gegen die neoliberalen Rentenabbaupläne der Regierung Macron kämpfen. „Der Kampf der Gewerkschaften in Frankreich ist auch unser Kampf“, machen DGB-Regionsgeschäftsführer Jens Liedtke und die DGB-Regionssekretäre Horst Raupp und Heike Weber deutlich.

Wie weiter mit Galeria Karstadt und Galeria Kaufhof in Darmstadt?

Die Spekulationen über die Anzahl der möglichen Filialschließungen bei der Galeria Karstadt Kaufhof GmbH (GKK) nimmt kein Ende. Tausende von Beschäftigten bangen um ihre berufliche Zukunft und stellen sich auf dramatische finanzielle Engpässe aufgrund von Arbeitslosigkeit ein. Doch während hier bereits (neue) Konzepte öffentlich vorgestellt und beworben werden, bleibt den ungefähr 17.400 Beschäftigten, davon mehr als 280 in den drei südhessischen Filialen in Darmstadt und Viernheim, nur die Ungewissheit.

Protest gegen Defizit an der TU Darmstadt

»Zwanzig« ruft die Lehramtsstudentin Anna-Lisa Reinhard mit aller Kraft ins Mikrophon. »Millionen« kommt es von den rund 1.500 Beschäftigten und Studierenden der TU Darmstadt zurück, die an diesem Donnerstag gegen drohende Kürzungen protestieren. Mindestens 20 Millionen Euro fehlen aufgrund explodierender Energiekosten im Haushalt der südhessischen Universität. Das Bündnis »TUtalausfall verhindern«, in dem sich Studierendenvertretungen und Gewerkschaften zusammengeschlossen haben, hat deshalb zum Streik- und Protesttag aufgerufen. Es fordert vom Land Hessen, das Defizit auszugleichen.

Protest gegen Defizit an der TU Darmstadt

»Zwanzig« ruft die Lehramtsstudentin Anna-Lisa Reinhard mit aller Kraft ins Mikrophon. »Millionen« kommt es von den rund 1.500 Beschäftigten und Studierenden der TU Darmstadt zurück, die an diesem Donnerstag gegen drohende Kürzungen protestieren. Mindestens 20 Millionen Euro fehlen aufgrund explodierender Energiekosten im Haushalt der südhessischen Universität. Das Bündnis »TUtalausfall verhindern«, in dem sich Studierendenvertretungen und Gewerkschaften zusammengeschlossen haben, hat deshalb zum Streik- und Protesttag aufgerufen. Es fordert vom Land Hessen, das Defizit auszugleichen.

Steigende Energiekosten für TU Darmstadt. Defizit von 20 Millionen Euro

Die Energiepreise erklimmen bisher unbekannte Höhen. Nicht nur Privathaushalte sind davon betroffen, auch Betriebe, Behörden und so auch die TU Darmstadt. Letztere in besonderer Weise. Die TUDa bezieht ihre Energie vornehmlich aus dem Fernwärmenetz der entega und einem speziell für sie gebauten gasbetriebenen Blockheizkraftwerk. Für beide Energieformen zogen die Preise besonders stark an. 2021 zahlte die TUD ca. 11 Mio. Euro für Strom und 5,5 Mio. Euro für Wärme. Für 2022 gelten noch die alten vereinbarten Preise. Ab Januar 2023 werden die Energiekosten deutlich steigen.

Alles Scheiße teuer! Demonstration in Darmstadt

Die Inflation reißt auch in Deutschland immer neue Hürden. Im Oktober waren es mehr als 10 Prozent und weitere Steigerungen sind zu erwarten. Die bürgerlichen Medien zeigen sich besorgt, im Herbst könne sich der Volkszorn auf den Straßen entladen und rechte Strömungen und die Szene der Querdenkenden könne davon profitieren. Es wird von einem Zusammengehen rechter und linker „Extremisten“ phantasiert und jegliche Opposition gegen den Kurs der Regierung wird unter den Verdacht einer „Querfront“ gestellt.

Schlechte Auslastung des HeinerLiners

Der HeinerLiner in Darmstadt ist ein „On Demand“-Verkehrsmittel, das von den Nutzer*innen bestellt wird. Er ist nicht ganz billig, für die Nutzung des HeinerLiners sind 4 € Grundgebühr fällig, zuzüglich 0,35 Cent für jeden ab dem 2. gefahrenen Kilometer. Der HeinerLiner ist ein gefördertes Modellprojekt von Ex-Verkehrsminister Scheuer, bekannt dafür, dass er seine Projekte wie die Mautgebühren voll in den Sand gesetzt hat. Insgesamt sollen bis 2024 bis zu 250 Millionen € für das „Modellprojekt zur Stärkung des ÖPNV“ zur Verfügung gestellt werden.

Rede der Erzieher*innen auf dem 1. Mai

Der 1. Mai ist seit mehr als 100 Jahren der Kampf- inzwischen Feiertag - der Arbeit. Wie jedes Jahr stehen und feiern wir hier und hören, wie sich in den Betrieben und Fachbereichen die Situation verschärft. Am 08. März ist seit gerade mal 100 Jahren der internationale Frauentag. Dieses Jahr war er sogar ein Streiktag – der 1. Aktionstag für unseren Tarifkampf bei SuE, also dem Sozial- und Erziehungsdienst.