Ein Lied für Argyris

Dokumentarfilm von Stefan Haupt
Filmvorführung

„Ein Lied für Argyris“, ein Dokumentarfilm des Schweizer Regisseurs Stefan Haupt, setzt sich mit einem weithin unbekannten Kapitel deutscher Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg auseinander: dem Massaker an den Bewohnern des griechischen Dorfes Distomo, das die SS im Juni 1944 als Sühnemaßnahme für Partisanenangriffe durchführte. In einem Zeitraum von etwa zwei Stunden wurden 218 Bewohner ermordet, darunter auch Frauen und Kinder, Säuglinge und alte Menschen.

Der damals vierjährige Argyris Sfountouris wird seiner Eltern und 30 weiterer Familienangehöriger beraubt. Mit neun Jahren kam er ins Schweizer Pestalozzidorf in Trogen, studierte später Mathematik und Astrophysik. Mit seinem Schicksal wollte er sich nicht einfach abfinden, sondern gegen Krieg und Unmenschlichkeit ankämpfen.

Zeit seines Lebens hat sich Argyris Sfountouris mit dem Thema Krieg und Frieden befasst. Er konnte sich mit dem traumatischen Erlebnis seiner Kindheit nicht einfach abfinden. Er wollte etwas daraus machen, die Öffentlichkeit aufrütteln, sich stark machen dafür, dass solche Verbrechen nie mehr passieren.

Beginn: 
Di, 20.06.2017 19:00
Veranstalter: 
Griechenland Solidaritätsgruppe. Mit Unterstützung von DGB-Stadtverband, ver.di, DGB-Jugend, Arbeit und Leben Südhessen
Ort: 
DGB-Haus, Hans-Böckler-Saal
Adresse: 
Rheinstraße 50, 64283 Darmstadt
Kontakt: 
griechenland-soli-darmstadt@t-online.de