Geschichte der Roten Hilfe

Ein Beispiel für radikale Traditionen der Sozialen Arbeit
Vortrag und Diskussion

Die Mitgliedschaft der Berliner Bürgermeisterkandidatin Elif Erap in der Organisation „Rote Hilfe“ sorgte für mediale Aufregung, da die Rote Hilfe vom Verfassungsschutz beobachtet wird und bereits zuvor in die Schlagzeilen geriet, als zwei Banken 2025 die Konten der Roten Hilfe kündigten.

Als Selbsthilfeorganisation aus der Arbeiter*innenbewegung mit über 100jähriger Geschichte ist die Rote Hilfe eine politische Organisation, die in ihrer Gründungsmotivation und ihren Methoden eine Inspirationsquelle für die Soziale Arbeit war und auf ähnliche Traditionen zurückgeht.

Das wirft die Frage auf, wie abhängig Beschäftigte und Professionelle heute mit einer Organisation umgehen und in einer solchen mitarbeiten können, wenn diese einerseits die Profession inspiriert, aber andererseits in der politischen Kritik steht. Am Beispiel der Roten Hilfe wollen wir diskutieren, wie wir politisches Engagement und berufliche Profession vereinbaren können.

Als Referentin haben Lehrende des Fachbereichs Soziale Arbeit Silke Makowski eingeladen, freie Journalistin, Historikerin, Vorständin im Hans-Litten-Archiv und Autorin des Buches „Geschichte der Roten Hilfe“ (Köln 2025)

Beginn
Eintritt
frei
Ende
Veranstalter
AG StuProWo am FB Soziale Arbeit
Ort
Cafete, (E10, Raum 306)
Adresse
Adelungstr. 51
Kontakt
torsten.bewernitz@h-da.de