Friedensbewegung

„Militärische Interventionen bekämpfen keine Fluchtursachen.“

Seit über einemJahr gibt es in Darmstadt ein Friedensbündnis. Anette Merkelbach ist seit den Achtziger Jahren, also nach dem NATO-Doppelbeschluss in der Friedensbewegung aktiv und arbeitet auch in dem neuen Bündnis mit. siehsmaso interviewte sie hierzu.


siehsmaso:

Wie kam es zur Gründung des Darmstädter Friedensbündnisses?

Anette Merkelbach:

Amerikanische Militärforschung an der TU Darmstadt

Durch einen Bericht der Süddeutschen Zeitung wurde bekannt, dass an deutschen Hochschulen Forschungen im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums betrieben werden.  An 22 Hochschulen sollen seit dem Jahr 2000 Projekte durch die US-Army finanziert worden sein. Das Auftragsvolumen hierfür betrug insgesamt mehr als zehn Millionen Dollar. Betroffen davon ist auch die TU Darmstadt: Strömungsverhalten an Flugzeug-Tragflächen, ultrahartes Material und Roboter-Software waren an der TUD Gegenstand von Forschungen im Auftrag der US-Army.

Schweigen

Die Ereignisse um Edward Snowdon haben die Abhörpraktiken des US-Geheimdienstes NSA öffentlich gemacht. Eine nicht unwesentliche Rolle scheint hierbei der sogenannte „Dagger-Complex“ in Griesheim zu spielen. Hierzu dokumentieren wir im Folgenden einen Beitrag von Rainer Keil. Im Beitrag wird auch erwähnt, dass der Dagger-Complex 2004 schon einmal Gegenstand von Beratungen im Darmstädter Stadtparlament waren. Einige der erwähnten Fraktionen sind heute nicht mehr in der Stadtverordnetenversammlung vertreten.

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