Bundeswehr an Schulen
"Frieden geht" - Das ist ein Staffellauf gegen Rüstungsexporte. Im Aufruf zu dieser Aktion heißt es:
"Frieden geht" - Das ist ein Staffellauf gegen Rüstungsexporte. Im Aufruf zu dieser Aktion heißt es:
Die Umbenennung der Hindenburgstraße steht seit Langem auf der Tagesordnung. Kommissionen und Parteien haben sich für die Umbenennung ausgesprochen, doch der jeweiligen Stadtregierung fehlte der Mut. Nun ist das Thema - ein Zusatzschild für die Hindenburgstraße - erneut im Stadtparlament.
Die Bündnisse Darmstadt gegen Rechts und Bunt ohne Braun protestieren gegen die Kranzniederlegung am Leibgardistendenkmal und die kriegsverherrlichende Erinnerungskultur.
So lautete der Titel eines vom Israel-Palästina Solidaritätskreis Darmstadt und den LINKEN organisierten Vortrages der Nahost-Expertin Petra Wild, den sie am 10.10.2017 im vollbesetzten HoffArt-Theater – und nicht wie ursprünglich angekündigt im Heiner Lehr-Zentrum am Kopernikus-Platz - in Darmstadt hielt.
Seit 1960 finden in Deutschland Ostermärsche statt. Sie waren damals Ausdruck des Protestes gegen „atomare Kampfmittel jeder Art“. Bis heute gehen zu Ostern immer wieder Menschen auf die Straße, um im Rahmen der Ostermärsche gegen Atomwaffen, Kriege, Aufrüstung und Waffenexporte zu demonstrieren. Die Zahl der Teilnehmenden ist seit den Hochzeiten der Friedensbewegung in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts stark rückläufig, was immer wieder die hämische Frage aufkommen ließ, ob diese Aktionsform nicht überholt sei.
Das Darmstädter Friedensbündnis lud für den 23.Februar zu einer Veranstaltung mit Karin Leukefeld ein. Karin Leukefeld ist eine in Syrien offiziell akkreditierte Journalistin. Sie berichtet seit mehr als fünfzehn Jahren aus der Nahost-Region und kann als profunde Kennerin des Syrien-Konflikts gelten.
"Denkraum" nennt sich eine Veranstaltungsreihe der Mühltaler Linkspartei, in der Themen der Weltpolitik und ihre Zusammenhänge und Auswirkungen auf Deutschland diskutiert werden. Dies soll in einem offenen Rahmen erfolgen und beinhaltet das Angebot der Teilnahme und des Mitdiskutierens an alle Bürger_innen. Nachstehend veröffentlichen wir einen Bericht vom 11. Denkraum zum Thema der Auslandseinsätze der Bundeswehr.
Seit über einemJahr gibt es in Darmstadt ein Friedensbündnis. Anette Merkelbach ist seit den Achtziger Jahren, also nach dem NATO-Doppelbeschluss in der Friedensbewegung aktiv und arbeitet auch in dem neuen Bündnis mit. siehsmaso interviewte sie hierzu.
siehsmaso:
Wie kam es zur Gründung des Darmstädter Friedensbündnisses?
Anette Merkelbach:
Johannes Borgetto ist heute im „Unruhestand“. Davor war er zwanzig Jahre in der Studentenseelsorge tätig und dann dreizehn Jahre bei der Caritas in der Beratung von Migranten und Flüchtlingen. Ehrenamtlich befasst er sich nach wie vor mit dem interreligiösen Dialog, ist aktiv in der Flüchtlingsarbeit und im „Israel-Palästina Solidaritätskreis“. Letzteres brachte ihm den Vorwurf der „Einseitigkeit“ ein, von der jüdischen Gemeinde und von israelfreundlichen Gruppierungen und in der Folge auch von seinem früheren Arbeitgeber.
Kontakt: j.borgetto@online.de
Durch einen Bericht der Süddeutschen Zeitung wurde bekannt, dass an deutschen Hochschulen Forschungen im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums betrieben werden. An 22 Hochschulen sollen seit dem Jahr 2000 Projekte durch die US-Army finanziert worden sein. Das Auftragsvolumen hierfür betrug insgesamt mehr als zehn Millionen Dollar. Betroffen davon ist auch die TU Darmstadt: Strömungsverhalten an Flugzeug-Tragflächen, ultrahartes Material und Roboter-Software waren an der TUD Gegenstand von Forschungen im Auftrag der US-Army.