Geschichte

Das Rathaus und die Machtergreifung 1933

Am 30.Januar 1933 übergab Reichspräsident Hindenburg die Regierungsgewalt an die NSDAP und Adolf Hitler wurde zum Reichskanzler ernannt. Innerhalb kürzester Zeit wurde jede Opposition ausgeschaltet. Den Prozess der Etablierung des Faschismus in Darmstadt wurde bei siehsmaso 2013 behandelt (siehe die Links unterhalb des Artikels.)

Im Folgenden dokumentieren wir einen Text, der diesen Prozess für Ober-Ramstadt beschreibt. Er wurde zuerst auf der Seite www.stolpersteine-ober-ramstadt.de veröffentlicht.

„Wir gedenken der Opfer der Wehrmachtverbrechen“

Das Leibgardisten-Denkmal, der Löwe mit dem Pfeil in der Brust vor dem Schloss, ist unter diesem Namen nur wenigen in Darmstadt bekannt. In den letzten Jahren legten am Volkstrauertag Vertreter der Bundeswehr, Teilnehmer von Traditionsverbänden in Uniformen aus dem 19. Jahrhundert und aus dem 1. Weltkrieg Kränze an dem Denkmal nieder und beklagten in Reden die mangelnde Traditionspflege bei der Bundeswehr. Doch in diesem Jahr bestimmte eine Protestaktion.das Gedenken an die Opfer der Wehrmachtverbrechen.

November 1918 – Die unvollendete Revolution

Der DGB in Darmstadt hat gemeinsam mit der französischen Gewerkschaft cgt im Elsass eine Ausstellung zum 100. Jahrestag der Novemberrevolution erstellt. Mit der französischen Gewerkschaft pflegt der Darmstädter DGB schon seit mehreren Jahren eine enge Partnerschaft. Doch gab es auch inhaltliche Gründe für eine Zusammenarbeit. Straßburg gehörte bis zum Friedensabkommen noch zu Deutschland und wurde wie andere Städte auch von der revolutionären Bewegung erfasst, die von den aufständischen Kieler Matrosen in das ganze Land getragen wurde.

Rote Fahnen auf dem Langen Ludwig

„50 Jahre 68er-Bewegung“ ist zurzeit großes Thema in allen Zeitungen und auch in gewissen Programmen des Öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Darmstadt mit seiner Technischen Hochschule und dem Übergewicht an Ingenieursstudenten stand diesbezüglich im Schatten der Frankfurter Ereignisse. Dennoch war es auch in Darmstadt nicht völlig ruhig und es gab Demonstrationen mit Teilnehmerzahlen, die heute bei Weitem nicht erreicht werden.

Distomo, Kalavryta, Saloniki und ...

Als die am 25. Januar 2015 neugewählte griechische Regierung ankündigte, die Zahlung von Reparationsforderungen für die Verbrechen der deutschen Besatzungsmacht in Griechenland von 1941 bis 1944 stärker verfolgen zu wollen, war die Empörung in der Regierung und an den Stammtischen groß. Doch ist diese Forderung keineswegs so überraschend wie es immer wieder hingestellt wird. Griechische Regierungen haben sie immer wieder erhoben und auch in Deutschland gibt es schon lange Stimmen, die diese Forderung unterstützen.

Die Kirchbergmorde in Bensheim am 25. März 1945

Drei Tage vor der Befreiung durch die amerikanischen Truppen, am 24. März 1945, wurden zwöllf Häftlinge durch die Gestapo in Bensheim ermordet: Lina Bechstein, Rosa Bertram, Lothaire Delaunay, Eugene Dumas, Jakob Gramlich, Walter Hangen, Frederik Roolker, Erich Salomon und drei weitere unbekannte Gefangene wurden am Kirchberg durch Genickschüsse hingerichtet. Gretel Maraldo wurde auf dem Weg der Hinrichtung erschossen.

Buchbesprechung: Die Pöhlands im Krieg

1914 begann der Erste Weltkrieg.  Bis heute überliefert ist das sogenannte „Augusterlebnis“, die freudentaumelnde und geradezu hysterische Begeisterung, die alle Bevölkerungsschichten erfasst habe, als sie vom Kriegseintritt Deutschlands gehört hatten. Die Entscheidung für den Krieg dürfte allerdings längst nicht überall so erlebt worden sein, wie es vielfach beschrieben wurde. Beschrieben wurden die Ereignisse nämlich von Intelektuellen und bei ihnen wirkte das „Augusterlebnis“ besonders intensiv.

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