Umwelt

Fridays for Future – Zwischen Kompromissen und Radikalität

Fridays for Future begann in Deutschland im Winter 2018/19 als unbequeme, kompromisslose Bewegung. Sie entstand aus dem Frust über das Versagen im Umgang mit der Klimakrise und den Kompromissen, die bspw. Umweltorganisationen machen mussten.

Darmstädter Schüler*innen nahmen zuerst an den Streiks in Frankfurt teil, die teils ohne Anmeldung ihre Forderung nach Klimagerechtigkeit radikal auf die Straße trugen.

„Fridays for Future“ und Auszubildende bei Opel und VW – ein Vergleich ihrer gesellschaftspolitischen Einstellungen

Luca Karg und Maurice Laßhof von der TU Darmstadt haben in einer Befragung einen Vergleich der politischen Einstellungen von Aktivist*innen der »Fridays for Future« und den Auszubildenden in der Automobilindustrie von Opel Rüsselsheim und VW Kassel-Baunatal vorgenommen. Trotz sozialstruktureller Unterschiede und differenter (Klima-)Krisenperzeption verweisen die Erhebungsdaten auf viele Gemeinsamkeiten beider Gruppen. Beide sind an ähnlichen politischen Themen interessiert, äußern hinsichtlich der Klimakrise die gleichen Schuld- und Machtzuschreibungen und weisen die gleichen postdemokratischen Einstellungsmuster auf. 

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