Geschichte NS

„Wir gedenken der Opfer der Wehrmachtverbrechen“

Das Leibgardisten-Denkmal, der Löwe mit dem Pfeil in der Brust vor dem Schloss, ist unter diesem Namen nur wenigen in Darmstadt bekannt. In den letzten Jahren legten am Volkstrauertag Vertreter der Bundeswehr, Teilnehmer von Traditionsverbänden in Uniformen aus dem 19. Jahrhundert und aus dem 1. Weltkrieg Kränze an dem Denkmal nieder und beklagten in Reden die mangelnde Traditionspflege bei der Bundeswehr. Doch in diesem Jahr bestimmte eine Protestaktion.das Gedenken an die Opfer der Wehrmachtverbrechen.

Der 8. Mai muss ein Feiertag sein

Auch dieses Jahr trafen sich wieder zahlreiche Radlerinnen und Radler zum Gedenken an das Ende des Faschismus. Am 8. Mai 1945 ging mit dem Kriegsende zugleich die Gewaltherrschaft des „Nationalsozialismus“ zu Ende. Die Linke der Kreisverbände Darmstadt und Darmstadt-Dieburg erinnert an dieses Datum seit nunmehr sechs Jahren mit einer gemeinsamen Radfahrt zu einem der Denkmale, die an Menschen erinnern, die Opfer dieses menschenverachtenden Systems geworden sind.

Distomo, Kalavryta, Saloniki und ...

Als die am 25. Januar 2015 neugewählte griechische Regierung ankündigte, die Zahlung von Reparationsforderungen für die Verbrechen der deutschen Besatzungsmacht in Griechenland von 1941 bis 1944 stärker verfolgen zu wollen, war die Empörung in der Regierung und an den Stammtischen groß. Doch ist diese Forderung keineswegs so überraschend wie es immer wieder hingestellt wird. Griechische Regierungen haben sie immer wieder erhoben und auch in Deutschland gibt es schon lange Stimmen, die diese Forderung unterstützen.

Die Kirchbergmorde in Bensheim am 25. März 1945

Drei Tage vor der Befreiung durch die amerikanischen Truppen, am 24. März 1945, wurden zwöllf Häftlinge durch die Gestapo in Bensheim ermordet: Lina Bechstein, Rosa Bertram, Lothaire Delaunay, Eugene Dumas, Jakob Gramlich, Walter Hangen, Frederik Roolker, Erich Salomon und drei weitere unbekannte Gefangene wurden am Kirchberg durch Genickschüsse hingerichtet. Gretel Maraldo wurde auf dem Weg der Hinrichtung erschossen.

Paul von Hindenburg

Das Darmstädter „Bündnis gegen Rechts“ setzt sich seit seiner Gründung für eine Umbenennung der Hindenburgstraße ein. Seit nun bald hundert Jahren existiert in Darmstadt eine Straße, die diesen Namen trägt. Am 16.12.1915 wurde der damalige Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg, auf Grund seiner militärischen Verdienste von der Stadt Darmstadt mit einer Straßenumbenennung geehrt.

Achtzig Jahre Machtübergabe an den Faschismus

Am 30.Januar 2013 jährte sich zum achtzigsten Mal die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler. In siehsmaso wollen wir aus diesem Anlass in einer Artikelserie darstellen, wie sich dieser Prozess nicht nur auf der Ebene des Reiches darstellte, sondern auch wie er sich konkret in Darmstadt vollzog.  Als vierten und letzten Teil dieser Serie veröffentlichen wir die Erinnerungen von Phillip Benz, der 1933 ein junges Mitglied der KPD in Arheilgen war.

Achtzig Jahre Machtübergabe an den Faschismus

Am 30.Januar 2013 jährte sich zum achtzigsten Mal die Ernennung Hitlers zum Reichskanzler. In siehsmaso wollen wir aus diesem Anlass in einer Artikelserie darstellen, wie sich dieser Prozess nicht nur auf der Ebene des Reiches darstellte, sondern auch wie er sich konkret in Darmstadt vollzog. Der dritte Teil beschäftigt sich mit der Zeit nach den Reichstagswahlen am 5. März. Die Informationen zu Darmstadt sind dem Buch „Das Jahr 1933. NSDAP-Machtergreifung in Darmstadt und Volksstaat Hessen“ von Henner Pingel, Darmstadt 1978, entnommen.

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